Donnerstag, 16. Oktober 2008

Der Papst als Bibel-Blogger

Wie glaubenssache und Medienbischof Fürst haben nun auch Teilnehmerinnen der zur Zeit tagenden Bischofssynode in Rom erkannt, dass Gott Blogger liebt und dem Papst einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Phil verlinkte und kommentierte bereits, deshalb hier als Zitat:

_____________________schnipp______________________________

Lies.


Die Präsidentin des Biblischen Kongresses von Honkong lud den Hl. Vater dazu ein, einen Weblog über die täglichen Lesungen zu machen.

Kinder, das wäre eine echt tolle Sache. Nicht unbedingt, damit man "wir sind Papst" noch lauter sagen kann, sondern eher, weil ein wünschenswerter Aspekt der immer weiter voranschreitenden sozialen Vernetzung wäre, daß man eben auch Leute wie den Papst zumindest virtuell näher kommen kann.

______________________schnapp_____________________________


Ergänzender Kommentar: Eine tolle Sache auch deshalb, weil dadurch die "Frohe Botschaft" eine weitere und ganz leicht zu realisierende Chance erhielte, direkt zu den Menschen zu gelangen.

3 Kommentare:

Noah K. hat gesagt…

Wie ist letzteres gemeint? Die "Frohe Botschaft" des Papstes die Katholiken zu erreichen, oder die frohe Botschaft des Christus die davon noch nicht wissenden Menschen zu erreichen?

Martina hat gesagt…

Eine interessante Alternative, wenn auch kein zwingender Gegensatz. Eigentlich war es so gemeint:
1. "Frohe Botschaft" ganz biblisch im Sinne von Lk 4,18:
"Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze 19 und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe."
2. "Menschen" als "Hörer der Botschaft" - durchaus im Sinne von K. Rahner, Grundkurs des Glaubens, Kapitel 1. Christen und Nicht-Christen.

Noah K. hat gesagt…

Danke für die Erläuterung; im gleichzeitigen Geständnis, dass ich Rahners Grundkurs des Glaubens allerdings nicht kenne, und der vermutenden Anmerkung, dass nur hören wird, wer Ohren hat zu hören (frei nach Saint-Exupéry: Man hört nur mit dem Herzen gut?) - was ich respektvoll geäußert aufzufassen bitte.
:-)