Mittwoch, 5. August 2009

Gott und der Urknall

Diskussionen um die Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und Religion, Evolution und Schöpfung, Glaube und Vernunft werden gerade von Atheisten, die ein vermeintlich naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild vertreten, immer wieder aufs Tapet gebracht - allen Beteuerungen gläubiger Menschen zum Trotz, dass hier überhaupt kein Widerspruch besteht.

Um sich als glaubender Mensch für Naturwissenschaften begeistern zu können, braucht es weder den Entwurf eines "Intelligent Design" noch die theologisch überhöhte (inzwischen ohnehin schon wieder überholte? Korrigiert mich bitte!) Hypothese der Singularität am Beginn unseres Universums.

Blogger-Kollege Phil, selbst Naturwisschenschaftler und Katholik, hat einen sehr lesenswerten Artikel zu diesem Thema geschrieben und das Verhältnis Naturwissenschaft - Glaube in ein schönes mathematisches Bild verpackt. Auf den Punkt bringt es eine Erläuterung aus dem Kommentarbereich: "Ich würde auch nicht sagen, daß man dann (an den Grenzen der Mathematik/Naturwissenschaft - Ergänzung von mir) per se in der Theologie landet; die Theologie, die Religion, gibt uns Antworten nach dem Sinn und dem Grund unserer Hoffnung. An der Grenze unserer Vorstellungskraft oder der Mathematik angelangt zu sein, zeigt erstmal nur auf, daß man halt an Grenzen angelangt ist. Das gibt uns weder den Sinn noch die Hoffnung, die uns die Theologie gibt." Wobei ich "Theologie" lieber durch "Glaube" ersetzen würde.

Zum Artikel:
Wo die Unendlichkeit der Mathematik aufhört...


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